Es ist Zeit für eine Lern-Evolution

In einer Welt, die zunehmend komplexer und schnelllebiger wird, muss Lernen und die Wissensvermittlung effektiver und effizienter werden. Andernfalls werden Menschen abgehängt, was sich schlussendlich auf die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen auswirkt.

Gleichzeitig dürfen wir nicht nur auf die Digitalisierung und Automatisierung achten, sondern müssen das Individuum im Mittelpunkt dieser Evolutionsstufe sehen. Dies ist ein Beitrag, wie Lernen und Lehren in Zukunft aussehen muss.

These 1: Individualisiert

Jeder Mensch lernt anders, um Wissen nachhaltig zu speichern und anwenden zu können. Gleichzeitig wird jeder Mensch unterschiedlich motiviert. Lernende müssen als Individuen angesehen werden, sodass das Feuer des Lernens entfacht wird.

Passen sich Lernangebote an die Lernenden an – und nicht umgekehrt – kann Lernen wieder zu dem werden, was es sein sollte: positive Erfahrungen, die die Lust am Lernen entfachen und die man gerne und mit Spaß macht.

These 2: Motivierend

Lernerlebnisse müssen die Lernenden in den Mittelpunkt rücken. Sie müssen von Anfang an begeistern und ohne Zwang zum Lernen motivieren. Kontinuierlich und nachhaltig begleiten und die Lernenden unterstützen, um sie langfristig zum Lernen zu begeistern und Mehrwert zu schaffen.

These 3: Sinnvoll

Gelernt wird nicht mehr zusammen zur selben Zeit. So brauchen Lernende zum richtigen Zeitpunkt den für sie passenden Inhalt. Lernumgebung und Lernangebot sind darüber hinaus immer im richtigen Format, am passenden Ort und mit der richtigen Ansprache vorhanden.

These 4: Unterstützend

Lernende technologisch zu unterstützen ist notwendig, genauso wie die menschliche Begleitung. Genauso individuell wie das Lernen selbst, muss die Unterstützung aussehen – softwareseitig, im Austausch in der Gruppe bis hin zur persönlichen Betreuung durch den Lehrenden. Immer abgestimmt auf die einzelnen Lernenden.

These 5: Zugänglich

Partnerschaftliches Denken ohne Grenzen ist die Zukunft: Kollaboration, Kooperation und Kombination sind der Schlüssel, um eine neue Welt der Lehre zu eröffnen. Von der Konzeption bis zur Kuration und über alle Beteiligten hinweg verschwimmt die Grenze zwischen Lehren und Lernen.

These 6: Startklar

Lehrende sollen sich auf die Lernenden und die Wissensvermittlung konzentrieren. Workflows und Technik müssen Möglichkeiten und Chancen schaffen, um innovative Lernangebote zu schaffen. Der Einstieg und die regelmäßige Nutzung von Technik, dem Equipment und der Werkzeuge muss von Anfang an den gesamten Prozess unterstützen.

These 7: Weiterbildend

Trainer und Experten müssen genauso kontinuierlich weitergebildet werden wie die Lernenden selbst. Einerseits technisch, um Lernangebote zu verbessern, neue Wege zu eröffnen und um Prozesse zu vereinfachen. Des Weiteren durch regelmäßige, gesamtheitliche Weiterbildung, um neueste Erkenntnisse aus der Lernforschung praktisch umzusetzen.

These 8: Übergreifend

Lernangebote sollen so vertrieben werden können, wie es Anbieter und Kunde benötigen und auf allen möglichen Vertriebswegen. Auf einfachem Weg sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden können, ohne auf technische Hürden zu stoßen oder den Aufwand zu multiplizieren.

These 9: Nachhaltig

Weiterbildung für Mitarbeitende muss effektiv, effizient und nachhaltig sein. Dabei müssen die Lernenden in den Mittelpunkt gestellt, von innen motiviert und begeistert werden. So zahlt sich die regelmäßige Weiterbildung positiv für die Mitarbeitenden selbst und insbesondere für das Unternehmen aus.

Fazit

Der große Vorteil von Wissen ist, dass man es teilen kann, ohne es selbst zu verlieren. Mit digitalen Ansätzen ist es Lehrenden möglich, das Wissen effizienter und effektiver zu teilen und gleichzeitig mehr Zeit für die individuellen Bedürfnisse der Lernenden zu haben. Somit profitieren alle Stakeholder im Lernprozess: Lehrende, Multiplikatoren wie Unternehmen und Verbände und insbesondere die Lernenden selbst.

Lernende verdienen es, dass ihre Zeit effizient genutzt wird und sie die Lerninhalte bekommen, die für sie relevant sind. Genauso verdienen Experten eine hürdenfreie Skalierungsmöglichkeit und Unterstützung, um ihr Geschäft voranzubringen und sich auf die Lernenden und Kunden zu konzentrieren.

Schlussendlich ist es für Lernende, Lehrende und Unternehmen die große Chance, den Wandel mitzugestalten und nicht abgehängt zu werden.

Max Rüdiger
Gründer von Casble

Mit Casble in die Zukunft der Wissensvermittlung starten.